Digital ist egal - Was zählt bist du

Digital ist egal - Was zählt bist du

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00:00:00: Digital ist egal.

00:00:01: Was zählt bist

00:00:03: du?

00:00:03: Kommunikationsfähigkeit

00:00:05: ist

00:00:06: und bleibt die stärkste Kompetenz von Führungskräften im digitalen Zeitalter, das ist ein riesen facettenreiches

00:00:13: Thema.

00:00:14: Barbara Liebermeister isst Autorin, Rednerin und Expertin für Digital Leadership.

00:00:19: Sie rückt individuelle Stärken in den Mittelpunkt – und setzt auf die Marke Mensch!

00:00:25: Barbara Liebermeister geht die Herausforderungen der Führungskräfte im digitalem Zeitaltern an Als Leiterin des Instituts für Führungskultur, als Wirtschaftswissenschaftlerin?

00:00:35: Als Mensch.

00:00:36: Letzten Endes steht

00:00:37: über allem

00:00:38: die Beziehung zwischen Menschen.

00:00:41: Digital ist egal – was zählt bis du!

00:00:44: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Digital Ist Egal Was Zählt Bis Du.

00:00:50: Liebe Zuhörerinnen, liebe Zuhöhrer, manche Menschen Erkennenentwicklungen lange bevor sie für andere sichtbar werden.

00:01:00: Anne Schüller gehört für mich genau zu diesen Vordenkerinnen und ich habe Sie schon verschiedentlich im Hinterkopf gehabt, einzuladen für uns in Podcasts zu sprechen und ich hab' sie für euch mitgebracht.

00:01:13: Herzlich willkommen lieber Anna!

00:01:15: Ja, ich freu mich auch.

00:01:17: Ich bin super gespannt weil dein Thema ist ein totales Ralswort für mich.

00:01:21: Ich arbeite auch sehr

00:01:23: viel

00:01:24: Titel, ich verrate mal noch nicht was es ist.

00:01:26: Denn Anne beschäftigt sich vornehmlich mit der Frage wie Unternehmen zukunftsfähig bleiben und wie Führung?

00:01:36: Wie Kommunikation?

00:01:37: Und wie Unternehmenskultur dabei zusammenspielen?

00:01:41: Sie hat tatsächlich inzwischen zwanzig Bücher herausgebracht.

00:01:47: Sie produziert Content ohne Ende, auch ganz spannende Artikel in LinkedIn.

00:01:53: Sie beschäftigt sich mit Themen wie Touchpoint Management – das hat sie sogar geprägt – Kundenzentrierung und modernes Leadership im deutschsprachigen Raum.

00:02:04: Wenn ihr zu diesen Themen googelt, dann ist immer Anne vorweg.

00:02:09: In ihrem neuen Buch allerdings nämlich Narrative für eine bessere Zukunft zeigt sie warum gute Geschichten weit mehr sind als Kommunikation.

00:02:20: Ja!

00:02:21: Sie schaffen Orientierung.

00:02:22: Sie geben Menschen Sinn und können Veränderung überhaupt erst möglich machen.

00:02:31: Ein Verständnis dafür, dass Menschen verstehen warum Veränderung überhaupt nötig ist.

00:02:38: Ich freue mich deshalb sehr über unser Gespräch das zu narrativen und Zukunftsbilder Aufschluss geben wird und darüber warum die richtigen Geschichten heute vielleicht weitaus wichtiger sind als die perfekten Strategien.

00:02:56: Und als ich vorgestern die Manager-Seminare, die neueste Ausgabe aufgeschlagen habe war Anne in der Titelstory.

00:03:07: Mich hat zuerst mal interessiert warum eine Vordenkerin wie die Anne, die Managementberaterin ist, die für Zukunft steht, für Leadership plötzlich nur ein Buch über Storytelling schreibt?

00:03:22: Deshalb interessiert mich... Wie bist du auf die Idee gekommen, solch ein Buch zu schreiben?

00:03:28: Was war, ja gab es vielleicht einen Auslösendes Ereignis oder eine auslösende Situation.

00:03:35: Ja also... Ein auslöses Eregnis gibt das immer.

00:03:40: bei mir ist so dieser Drang?

00:03:41: Das Buch muss in die Welt und meistens hat das damit zu tun dass ein Buch natürlich so viel Seiten hat die auch vom Verlag weg vorgegeben werden Und ich habe immer viel mehr Material, als ich eben in diese zweihundert-zweihundertzwanzig Seiten packen kann.

00:03:58: Das kennst du wahrscheinlich auch?

00:03:59: Genau!

00:04:02: Mein letztes Buch, mein vorletztes Buch heißt ja Zukunftmeistern.

00:04:06: Da geht es darum wie können wir in die Zukunft kommen?

00:04:09: Welche Zukunft erwarten wir und wie müssen sich die Unternehmen darauf einstellen sowohl von dem Mindset her als auch von Strukturen und Prozessen her.

00:04:20: Und am Ende wenn es um Zukunft geht heisst das immer ist etwas was wir uns noch nicht vorstellen können Und Zukunft wird gemacht.

00:04:28: Zukunft kommt nicht passiv auf uns zu und wir sind dann die Leitragenden dessen, was da passiert sondern wir sind aktive Gestalter einer möglichen Zukunft.

00:04:38: und dazu müssen wir uns Zukunft vorstellen können.

00:04:41: und dazu braucht es das, was sich Narrative nennen.

00:04:44: Es gibt nämlich einen Unterschied zwischen Narrativen und dem Puren Storytelling.

00:04:51: Und ich habe dann angefangen, über Narrative und Storytelling zu sprechen.

00:04:55: Und da war das Buch zu Ende.

00:04:58: Ach!

00:05:00: Das hat sie nicht gar nicht so schlecht.

00:05:02: Das heißt beim letzten Buch in den letzten Zeilen ist ja aufgefallen eigentlich... Geht da noch was?

00:05:10: Das ist der Stoff fürs nächste Buch.

00:05:12: Wie spannend!

00:05:13: Und

00:05:14: das war im Grunde bei jedem Buch so, weil immer war ein Buch nicht vollendet und irgendwas blieb und meistens ist es das Wichtigste, weil das ist das, was am Schluss als Resümee dessen, worüber man geschrieben hat, der Ausblick in die neue Zeit.

00:05:30: Wenn dann dafür keine Zeit ist... wie kriege ich das denn?

00:05:34: Bei mir in den Büchern geht's ja immer sehr stark auch uns.

00:05:37: Wie mache ich das jetzt?

00:05:39: Nicht nur dass es gemacht werden muss, sondern auch wie im Wie steckt nämlich auch das Erfolgsgeheimnis.

00:05:44: Und so war eigentlich jedes Buch immer zu früh zu Ende und ich hatte dann noch ein Kapitel, das mich nicht mehr losgelassen hat.

00:05:51: Bei diesem Buch was in der Tat so im letzten Sommer... Ich stehe auf einmal morgens wie Kerzen gerade im Bett und sage, das neue Buch muss raus!

00:06:00: Das war wirklich so!

00:06:06: Und dann habe ich es auch hoch zugeschrieben, weil einfach im Grunde die Hälfte schon da war.

00:06:10: Also das Storytelling hat mich in meinem ganzen Leben begleitet, verzaubert als Kind.

00:06:17: Ich bücher schon verschlungen Karl May, ich glaube dreißig am Stück und ich hab als junge Frau im Studium zum Beispiel als Reiseleiterin gearbeitet

00:06:29: Natürlich.

00:06:30: Das Spiel ist

00:06:31: jetzt nicht mein Griechenland und da gibt es ja eigentlich nur noch Steine und Trümmer, aber in dem Moment wo eine Landschaft lebendig wird weil man eine Geschichte aus der griechischen Mythologie erzählen kann die zum Beispiel dort passiert ist oder eine Schlacht die sich dort ereignet hat mit Alexander dem Großen mit wem auch immer dann werden solche Geschichten lebendigt.

00:06:55: meine Busse waren immer voll die Leute waren begeistert.

00:06:57: also mit Storytelling kann man die Leute wirklich bewegen, sich zu interessieren.

00:07:04: Und das was heute dazu kommt neben all dem was du schon aufgezählt hast ist Stories nehmen einem die Angst vor dem Unbekannten.

00:07:14: Ach,

00:07:14: das ist toll.

00:07:15: Ja sehr schön!

00:07:16: Ich bin häufiger mit Matthias Horx zugange also bei Vorträgen.

00:07:21: und welche Visionen die von der Zukunft erzählen.

00:07:25: und das finde ich auch ganz spannend.

00:07:29: und da habe ich eine wunderschöne Karte auf meinem Schreibtisch stehen und da ist ein Fernrohr drauf und mann sitzt da auf den Bergen und drüber steht Alfzine the future is romantic.

00:07:42: Also insofern und das alleine ja schon, aber das bringt mich dazu liebe Anne weil du schreibst in deinem Buch und da sieht man schon welche Tiefe, welche Qualitäts-Stories

00:07:55: haben.

00:07:56: Da war das ruende All kein Hauch Kein Laut, reglos und schweigend die Welt.

00:08:03: Noch war kein Mensch da, kein Tier, Vögelfische Schalentiere Bäume Steine Höhlen Schluchten gab es nicht.

00:08:12: Kein Gras?

00:08:13: Kein Wald!

00:08:14: Nur das sanfte Meer war da Und des Himmels weiter Raum.

00:08:18: Noch waren nichts verbunden Nichts bewegte, nichts erschütterte Nichts brach des Himmel schweigen Noch gab es nichts Aufrechtes, nur die ruhenden Wasser.

00:08:29: Und da fängt es ja schon an einen mitzunehmen und dann schreibst du da – klingt das vertraut!

00:08:36: Es ist der Beginn des Pupulvuh, wenn ich das richtig ausspreche… Das heilige Buch der Kiche Maja in Guatemala.

00:08:45: und du schreibest gleichzeitig Geschichten wie diese markieren den Anfang einer Kultur.

00:08:53: Was bedarf es denn in Unternehmen, damit Narrative geschaffen werden?

00:08:59: Die Kultur schaffen.

00:09:02: Und mich würde entschuldige wenn ich dich gerade nochmal unterbreche weil du hast mir eben noch eine Inspiration gegeben.

00:09:08: auch den Unterschied.

00:09:09: was ist der Unterschied für dich zwischen Storytelling und Narrative?

00:09:14: das gehört ja da rein und das ist etwas was Ich lerne weil ich dachte Es ist gleich zu setzen

00:09:19: Ja.

00:09:20: Also erstmal Kompliment, du hast das wunderschön erzählt und also du hast über die Art wie du es erzählt hast bereits Spannung aufgebaut ja?

00:09:28: Und das macht eben den Wert einer Geschichte unabhängig davon ob wir jetzt Story oder Narrativ nennen.

00:09:34: Das macht dem Wert einer Geschichte aus.

00:09:37: Zunächst einmal findet das Hinhören statt.

00:09:41: Die Geschichte macht uns Interesse baut Spannung auf und macht Interesse, ihr zu lauschen weil wir etwas daraus lernen können.

00:09:54: Früher waren Geschichten immer Archive des Überlebens.

00:09:59: das heißt es gab diese Geschichten Erzähler Es gab dieses Lagerfeuer Menschen kamen von irgendwelchen Abenteuern zurück die Jagd nach dem Mahut eine Schlacht Und sie waren die Überlebenden.

00:10:13: Sie erzählten diese Geschichte, wie überlebt man in einer schwierigen Situation?

00:10:17: Es gab nichts anderes als diese Geschichten, die mitgebracht wurden von Menschen, die Herausforderungen erfolgreich bestanden haben.

00:10:26: Diese Geschichten wurden in einem Stamm am Lagerfeuer erzählt und diese Geschichtenerzähler, die damals auch den Auftrag hat... diese Geschichte wortwörtlich in die Zukunft zu tragen, waren somit die wichtigsten Personen im Sturm.

00:10:44: Sie machen Reisen und sie kannten die Vergangenheit.

00:10:47: Sie hatten viele Erfahrungen über viele Geschichten gehört Und brachten eben dieses Positive.

00:10:53: Sie warnten vor den Gefahren, sie brachten aber vor allen Dingen auch dieses positive.

00:10:59: Man kann Abenteuerland gut überleben wenn man es so und so macht.

00:11:03: Das heißt damals nahmen die Menschen am Lagerfeuer den jungen Menschen Die Angst vor dem Unbekannten.

00:11:12: Dein Digital

00:11:13: Hack.

00:11:14: Geschichten nehmen den Menschen die Angst und Geschichten werden dazu gebraucht, dass man die Zukunft erschafft.

00:11:23: Das finde ich ganz großartig Anne.

00:11:26: aber jetzt... stelle ich mir gerade so die Unternehmen vor, in denen ich jeden Tag bin.

00:11:32: Da geht es ja sachlich zu rational – mir natürlich immer als zwischenmenschliche Expertin viel zu sachlich und zu fachlich.

00:11:40: Das sind wir Menschen gar nicht!

00:11:42: Wir werden von Emotionen regiert.

00:11:45: Wie muss ich mir das jetzt vorstellen?

00:11:48: Diese sachliche, fachliche Unternehmenswelt aber du brauchst um eine Kultur zum Leben zu erwecken diese Weisen am Lagerfeuer, die du im besten Fall in den Unternehmen kreierst.

00:12:05: oder fühlen sie es selber?

00:12:08: Was bedarf es denn in einem Unternehmen das Narrative geschaffen

00:12:12: werden?".

00:12:13: Also zunächst einmal ist es die Erkenntnis dass über die Geschichte des Narrativs die Menschen sehr viel eher gepackt und entflammt werden.

00:12:23: und erkennen, weshalb es wert ist zum Beispiel in Abenteuerland zu gehen.

00:12:28: Und jede unternehmerische Zukunft ist Abenteurland!

00:12:32: Definitiv, ja.

00:12:34: Je größer die Krise umso größer ist aktuell das Abenteuer und wer weiß welche sich da noch dahinter abzeichnet.

00:12:44: Und wir müssen eben verstehen natürlich gibt es im Abenteuierland gibt es die Gefahren.

00:12:48: aber je eher ich mich ins Abenteurer Neuland begebe um so größer sind meine Chancen als Unternehmen Und als Manager, der das Unternehmen natürlich führt und gestaltet.

00:13:01: Je eher ich mich in diese Zukunft hineinbegebe, umso eher kann ich auch die großen Scheiben vom Kuchen abbekommen.

00:13:09: Als Letztes in die Zukunft geht der Krieg wie Krümel.

00:13:12: Wer als Erstes geht und sich was Großes traut, der kriegt die großen Stücke.

00:13:19: Wagt dich ins Abenteuerland so dass du nicht die Krümmel abbekommst?

00:13:26: Ja,

00:13:27: wunderbar.

00:13:28: Sondern eben die großen Stücke.

00:13:31: und das ist es was die Manager Welt jetzt ja gar nicht versteht.

00:13:34: zurzeit was uns am meisten fehlt sind zukunftsgeschichten motivierende Zukunftsschichte plakative konstruktive positive Bilder wie wir die Zukunft gemeinsam gestalten können.

00:13:48: Denn was wir über die Medien auch über die Filmwelt bekommen sehr gefährvolle, fürchterliche destruktive Zukunft.

00:13:57: Wir hören Klagen und Jammern.

00:13:58: wir hören eine Abgrundgeschichte nach der anderen in den Medien.

00:14:03: ja und wie soll da Interesse an Zukunft geschweige denn Zuversicht dass es eine gute Zukunft wird entstehen?

00:14:12: Menschen lächzen ja mittlerweile nach positiven Nachrichten.

00:14:16: Ich glaube, die laufen jedem hinterher.

00:14:19: wenn etwas positiv konnotiert es mittlerweile.

00:14:23: Es gibt eine riesen Sehnsucht

00:14:25: nach

00:14:26: diesen konstruktiven positiven Geschichten.

00:14:28: Wir wollen ja die gute Zukunft.

00:14:30: wir wollen auch wie immer Das ist genetisch in uns angelegt, dass wir für unsere zukünftigen Generationen, Kinder und Enkel es besser machen wollen.

00:14:39: Evolution ist in uns eingelegt.

00:14:42: Dazu haben die Neugierder als größten Trieb-Experiment Tierfreude Wissensdurst.

00:14:48: All diese Dinge sind sehr stark in uns drin.

00:14:51: Sonst wären wir heute noch in Höhlen hätten kalt oder heiß.

00:14:58: Und was ich sehr charmant finde, ist ja und du hast ja diese wunderbare Metapher dazu auch mit dem Lagerfeuer die erzählen wie wild es da draußen war, wie sie aber diesen Gefahren getrotzt haben und du umschreibst das mit Abenteuerland.

00:15:14: Und Abenteurland ist etwas Neugierigmachendes, ist etwas, was hinter einer Krise im besten Fall ist wo ich ein paar Gefahren als Held nehme muss, um dann dafür auch belohnt zu werden.

00:15:27: Also das impliziert für mich schon alleine die Begrifflichkeit Abenteuerland und das macht es ja so charmant aus der Krise heraus ins Abenteurland.

00:15:38: Ja sehr cool finde ich das!

00:15:40: So was ist jetzt aber der Unterschied?

00:15:43: Das interessiert mich total zwischen Narrativ und Story, sodass ich's verstehe oder unsere Hörerinnen

00:15:51: Genau.

00:15:52: Also narrativ heißt, kommt aus den Lateinischen natürlich heißt zunächst einmal nur erzählen.

00:15:57: Das ist neutral.

00:15:58: Ja, Narrative können natürlich sehr manipulativ sein die können noch sehr destruktiv sein und viele davon kommen und die poppen gerade in den Medien und in den Social Media auch immer sehr schnell nach oben.

00:16:11: Das heißt, wir werden geflutet eben von diesen negativen Geschichten.

00:16:14: Narrative sind aber vor allen Dingen positiv.

00:16:16: Narratives sind Deutschungsrahmen.

00:16:20: Ja, Narrative ist das größere, sind das große Ganze und jedes Unternehmen beginnt zum Beispiel mit einem Narrativ.

00:16:27: die haben aus dem Nichts, haben sich jedes Unternehmen was es auf der Welt gibt, haben aus den Nichts sich ins Abenteuerland begeben und eine Erfolgsstory kreiert.

00:16:38: Und diese Erfolgsstories müssen die Unternehmen erzählen, ja jedes Start-up macht das heute also ein gutes Start up hat immer Eine Gründungsgeschichte und das ist wirklich eine Geschichte, die kommt aus einem tiefen Bedürfnis etwas positiv in die Welt zu bringen.

00:16:54: Die Welt mit Möglichkeiten, die in diesen Menschen im Unternehmensgründern stecken, die Welt positiv zugestaltet oder konstruktiv zu verändern?

00:17:03: Ja!

00:17:04: Und jedes klassische Unternehmen hatte diese Gründunggeschichte, hat diese Imbrunst- und diese Leidenschaft etwas Positives in die Welten zu bringen...

00:17:13: Oder eine Lösung für Dinge, Ja, natürlich.

00:17:17: Wenn ich das gerade

00:17:21: noch... In klassischen Unternehmen haben wir, wenn wir uns die Unternehmensgeschichte aber anschauen, haben wir immer zahlen Datenfakten also chronologische Auflistung der Geschichte des Unternehlens.

00:17:32: und wir wissen es doch schon aus dem Geschichtsunterricht dass was uns am wenigsten interessiert sind die Zahlen und die Daten.

00:17:39: und die Fakten ja?

00:17:40: Und wir vergessen die sofort!

00:17:42: Es sei denn die wird mit einer Geschichte gekoppelt.

00:17:44: Ein ganzes Beispiel.

00:17:47: Drei, drei, drei?

00:17:48: Weißt du wie es weitergeht?

00:17:49: Istoskeilerei!

00:17:53: Und weil das mit der Geschichte verknüpft worden ist ja mit der Isoskeillerei wo wir sofort ein Bild bekommen die mag das denn gewesen sein Diese eine von wenigen Zahlen-Datenfakten können wir uns merken, weil Zahlen- Datenfakte sind Schwerstarbeit für unser Gehirn und unser Hirn liebt Geschichten.

00:18:12: Wir

00:18:12: ist doch dem Hirn der Mitarbeitenden, der Kunden, der Partner, der Investoren einfach und erzählen denen die Geschichte wie eine gute Zukunft wenn sie mit uns zusammenarbeiten werden kann.

00:18:25: Und das hört sich ja wunderbar einladend an.

00:18:28: Wenn jetzt?

00:18:29: Das fand ich mega spannend!

00:18:30: diesem Beitrag in Manager Seminare, da steht aber auch welche Narrative hören Sie besonders häufig die nicht mehr zeitgemäß sind und das fand ich superlogisch für mich.

00:18:43: Da war der höchste Anteil.

00:18:46: wir sind eine große Familie.

00:18:48: oder irgendwelche Purposeversprechen oder Held- und Retternarrative um einzelne Führungspersönlichkeiten drum herum oder auch Wachstum und Erfolg als Selbstzweck, um so mal ein Paar zu nennen.

00:19:05: Das heißt wir Menschen reagieren doch auch sehr empfindlich ob ich mich wirklich einladen lasse und emotional mitnehmen und tragen lasse oder ob etwas wirklich zum siebenhundertsten Mal gehört worden ist weil das ja so ein toller Hecht bei uns ist.

00:19:23: und damals war das so.

00:19:25: Wie kriege ich denn da eine Trennscherfe?

00:19:28: hin als verantwortungsvolle Führungskraft, die ihre Menschen jetzt leidenschaftlich mitnehmen möchte.

00:19:35: Oh von dem kann ich nicht mehr erzählen weil oder was wäre das vorhin gesagt ist muss das Bewusstsein da sein?

00:19:43: Jetzt habe ich mich eingelesen und gedacht oh Okay, muss man dennoch aber aufpassen.

00:19:49: Gibt es denn so eine Art Methode?

00:19:51: So drei Punkte oder fünf Punkte wo du sagst das muss bei jedem guten Narrativ oder bei jeder Story drin sein oder ist das so individuell unterschiedlich dass es keine Blaupause dafür gibt wie für so viel heutzutage nicht mehr?

00:20:12: Also das Erste, was die Führungskraft, wenn sie dann verstanden hat.

00:20:15: Die Macht der Geschichte, dass sie anfängt eben Geschichte einzubauen.

00:20:20: und da ist oft schon die Blockade da weil viele Manager sagen oder die sagen mir das auch heute ich bin doch kein Nährchenonkel.

00:20:27: Ah ja, hier über

00:20:28: mich über zahlen Draten Fakten.

00:20:29: die beherrsche ich und das muss es sein.

00:20:32: Und ich sage genau, dass wird in Zukunft nicht mehr gebraucht bei zahlen Datenfakten.

00:20:37: Das kann die KI heute schon besser und sie kann es schneller und

00:20:41: genau.

00:20:42: Sie

00:20:42: werden solche Führungskräfte, die sich so definieren, wird sie ersetzen?

00:20:46: Das einzige was eine Führungskraft heute noch braucht um in die Zukunft zu kommen gut in die zukunft zu kommen ist Menschen Expertise und dazu gehört dann ganz einfach auch die Geschichte, weil sie uns so fessend und digital ist egal.

00:21:05: Das bedeutet natürlich nicht ohne Digital Weil die KI kann uns natürlich auch helfen.

00:21:10: Aber wir dürfen die Geschichte nicht von der KI konstruieren lassen, weil das machen wir auf die Manager.

00:21:16: Die haben keine Kreativität, die haben keine Fantasie.

00:21:19: Die nehmen entweder die abgelutschten Geschichte, die Suche nach dem großen Weitenmeer der Aufstieg auf den Berg also alles was man schon tausendmal gehört hat und es ist eben nicht authentisch.

00:21:33: Entweder es ist alt und abgelutzt wenn man das einfällt oder ich lasse die KI, das wäre jetzt das Neue.

00:21:40: Die Geschichte bauen weil mir nichts einfällt.

00:21:42: Ja?

00:21:43: Die Geschichte ist nur dann wirklich wertvoll und die fesselt uns dann eben besonders wenn sie authentisch ist, dass ich verstehe, die kommt sozusagen aus dem Leben der Führungskraft, aus den Herzen der Fährungskraft, die ist individuell für uns gemacht.

00:21:59: Dazu brauche ich jetzt nur ja es gibt ein paar wenige Regeln Es gibt nicht.

00:22:04: also man sagt immer so gerne Manager sind gebrauchsanweisungssüchtig.

00:22:10: Ja, definitiv!

00:22:12: Zumindest zeigen sie sich bei mir vielfach so.

00:22:15: Gib mir die zehn Gepumpel-Checkliste und die hage ich dann ab und dann im Brut ist ja also es muss authentisch sein und dafür muss das individuell sein und dazu brauche ich nur eine Musterfolgen.

00:22:26: Das kommt ursprünglich von der Heldereise.

00:22:29: Also die hört man auch ganz oft im Story.

00:22:32: Die wird bei jeder Geschichte auf einer Marketinggeschichte und die wird auch falsch verstanden.

00:22:40: Eine Heldenreise hat drei Elemente, so wird eine Geschichte konstruiert.

00:22:48: Ate ist sozusagen das Merkkürzel, Ate steht für den Anfang.

00:22:53: Und der Anfang ist immer suboptimal.

00:22:55: also wir müssen ins Abenteuerland weil im alten Land nichts mehr zu holen ist und wir wollen nicht die Krüme sondern wir wollen die großen Stücke vom Kuchen.

00:23:03: Also müssen wir über den wilden Fluss ins Neuland und da drohen natürlich Gefahren.

00:23:08: Ich schicke einen Vorut.

00:23:11: Irgendjemand bekommt die Aufgabe der Held zu sein, der ins Abentäuerland geht Und das ist der Anfang und er will erst nicht so recht, weil er weiß natürlich es ist gefährlich.

00:23:22: Also braucht ja einen Mentor und dieser Mentor, der schubst ihn ein wenig, weil es jetzt nun allerhöchste Zeit und Jetzt findet eine Transformationsphase.

00:23:31: Das ist das T also A für den Anfang der Geschichte T für die Transformation des findet jetzt die Transformation statt.

00:23:37: Und dass ist ein wichtiger Punkt klassische Stories wenn die über BAA-Agenturen zum Beispiel kreiert werden, dann sind das immer so Start-Zielsiege.

00:23:48: Hier ist das Unternehmen oder hier ist die Führungskraft und das habe ich gemacht und Hurra es war ein voller Erfolg.

00:23:54: Nein einer Heldenreise, die geht durch Höhen und Tiefen, das macht sie spannend weil das weiß auch jeder Es gibt keinen Start, Ziel siegt.

00:24:02: vor allen Dingen wenn ich in etwas Neues muss habe ich immer diese Transformation.

00:24:06: Erst ist es weniger gut und dann hinterher viel besser zu sein.

00:24:10: aber dazu müssen sich üben um zu brillieren.

00:24:13: Ich muss kleine große innere und äußere Kämpfe bewältigen Um als Sieger sozusagen Das Ende ATE, das Ende das Happy End der Volksgeschichte.

00:24:24: Wie Phoenix.

00:24:25: aus der Asche kommt dann der Held oder die Helden?

00:24:28: Aber bis dorthin hat sie natürlich auch etliche Kämpfe hinter sich gebracht und war vielleicht gar nicht so angesehen.

00:24:36: Erst nachher Helden mögen wir ja wenn wir sehen es hat ein Erfolg!

00:24:40: Ja aber

00:24:41: der Helf muss eben Versuchungen bestehen.

00:24:46: Und zwar idealerweise Versuchung die groß für uns sind, die wir uns gar nicht vorstellen.

00:24:50: weil dann wenn wir das sehen, wenn wir diese Geschichte sehen, dann verstehen wie man kann an so einer großen Aufgabe wachsen und so hat es der Held gemacht.

00:24:58: Es hat nicht alles geklappt aber am Ende war er siegreich.

00:25:02: Das ist die eine Geschichte.

00:25:03: also keine glatt gebügelte aufgeplüshte PR-Story lesen wir heute noch überall in jedem jungen Resources Magazin da erzählen, die uns die sollen PR-Geschichten von Change und so weiter.

00:25:16: alles wunderbar ist hat geklappt.

00:25:18: Und hört man da den Unternehmen zu?

00:25:20: Vor allen Dingen den Mitarbeitern.

00:25:21: Achtzig Prozent alle Change Prozesse scheitern weil sie eben falsch aufgesetzt sind und nicht von Geschichten, von motivierenden Geschichten auch begleitet werden.

00:25:32: So und das zweite was wir verstehen müssen in einer Geschichte Nicht Die Führungskraft ist der Held.

00:25:39: Ah, wie spannend ist das denn?

00:25:42: Erzählt.

00:25:43: Nicht dass Unternehmen ist der Held sondern zum Beispiel der Kunde ist der Held und das Unternehmen ist die Mentor dieses Unternehmens sozusagen dazu aufwörtern in die Zukunft zu gehen.

00:25:59: er isst der Helfer damit diese Zukunft gelegt.

00:26:02: Und wie häufig stellen sich eigentlich die Unternehmen als Helden oder Heldinnen da, die Lösung für die Kunden zu bringen?

00:26:10: Auch wie charmant ist der Move denn.

00:26:12: Ja okay

00:26:14: und der Zuhörer also das neue Unternehmen identifiziert sich natürlich mit dem anderen Unternehmen dass bereits diesen Schritt gemacht hat ins Abenteuerland große Kuchen eingesammelt hat, große Stücke vom Kuchen und er lernt jetzt, wie es geht.

00:26:30: Und dass es Höhen- und Tiefen gibt und dass es Klippen zu umschiffen gibt.

00:26:34: aber es gelingt weil das Unternehmen ist der Mentor, der ihn schiebt und er ist der Helfeshelfer dann in den Zeiten, in denen er gebraucht wird.

00:26:46: Das ist die Situation des Helden und des Mentors und des Helferselfers Und in der Mitarbeiterbeziehung ist es genauso.

00:26:55: Die Führungskraft ist der Held, sondern die Führungskraft ist der Mentor und er gibt den Rückenwind.

00:27:00: Der macht den Weg frei!

00:27:02: Das ist die Aufgabe im Zukunft einer guten Führungen zu geben.

00:27:08: Und die Barrieren wegzuräumen, die mentalen Hindernisse im Kopf beiseitezuschieben.

00:27:14: Die Ängste wegzuräumen über eine gute Geschichte und die Führungskraft ist der helfes Helfer, der ermöglichter, der Enabler,

00:27:22: der sich

00:27:23: um neue bessere Zukunft für den Mitarbeiter möglich macht.

00:27:27: Ja das sage ich auch immer mit dem Enablers so wie ein gutes Handy, es enabled ja genau

00:27:35: oder ich vergleichse auch gerne mit dem Katalysator.

00:27:37: Also ein Katalylsator, der wird in einen chemischen Prozess gegeben damit etwas losgeht und er sorgt dafür dass diese Elemente diesen Chemische Prozess sind das sie sich miteinander binden können und gemeinsam Großes vollbringen.

00:27:52: Und er zieht sich wieder zurück, damit dieser Prozess dann eben seinen Lauf nehmen kann.

00:27:58: Ich denke das ist wenn man das versteht ein bisschen diese Chemie auch versteht, dann ist es auch ein exzellentes Bild über die neue Rolle der Führungskraft und eher stellt sich nicht mehr selber in den Fokus wie im glatt gebügelten PR-Stories sondern als Katalysator es ermöglichter und ermöglichen Mitarbeiter groß und stark zu werden selbst haben, dann diese Ziele zu erreichen.

00:28:21: und das ist im Moment weiter das was in den Unternehmen gar nicht gefordert wird.

00:28:26: Ja

00:28:26: und was total verloren geht weil die sich alle unter einem solchen Druck befinden und Menschen unter Druck fallen ja wieder in ihre Schwächen zurück sind häufig offen für auch wieder was Neues und insofern ist das ein wunderbarer Verstärker.

00:28:45: Und mit diesem Abenteuerland finde ich sehr sympathisch dein

00:28:49: digital feature.

00:28:51: trainiere dich im geschichten konzipieren nach der ATE Formel und hab immer im Hinterkopf, dass weder das Unternehmen noch die Führungskraft der Held oder die Helden sind.

00:29:06: Sondern dann immer die Menschen, die du begeistern willst also entweder die Mitarbeitenden oder und deine Kunden.

00:29:14: Das finde ich großartig.

00:29:15: jetzt schreibst Du Ja, das narrative Zukunft möglich machen.

00:29:22: Du hast auch eben gerade die Frage beantwortet.

00:29:25: ich wollte nämlich noch sagen welche Verantwortung haben Führungskräfte?

00:29:28: Also die Führungskräfte siehst du als Enabler und Orchesterator.

00:29:35: Schreibt denn im besten Fall eine Führunkraft diese Geschichte dann selber oder mit ihren Teams?

00:29:44: Beides!

00:29:45: Weil es hauptsächlich, hauptächtig gemeinsam.

00:29:49: Weil vielen Klugenköpfen fällt immer mehr als einem allein.

00:29:55: Früher war das immer so eine solitären Führungskraften, ne Vorgesetzter und CEO musste alles wissen, alles können.

00:30:02: Diese linearen Zeiten sind ja längst vorbei.

00:30:05: Und sozusagen ist bereits jetzt komplex und die wird immer komplexer reagiert.

00:30:10: Die ist bereits jetzt schnell, die wird immer schneller werden.

00:30:13: Und diese Schnelligkeit und diese Komplexität – ich spreche ja von Hochgeschwindigkeits-Wildwasserzeiten, die auch in Zukunft zukommen – das kann keine einzelne Person mehr bewältigen?

00:30:24: Da müssen sich viele kluge Köpfe zusammentun und gemeinsam diese Dinge entwickeln!

00:30:33: Ein

00:30:33: Aspekt von Narrativen ist eben dieses Storytelling.

00:30:37: Was viel wichtiger heute noch ist, was oft übersehen wird, ist das Story Listening.

00:30:43: Ich muss erst Geschichten sammeln im Unternehmen und ich muss diese Führungskraft auch sein Die das verinnerlicht.

00:30:55: Früher sagte man immer, Führungskraft ist Management by walking and talking around.

00:31:00: Die Führungskraft soll rumgehen und seine Botschaften unter die Leute bringen.

00:31:04: Das war damals schon ein Fortschritt so zu machen!

00:31:10: Ja?

00:31:10: Die Leute müssen nicht mehr zur Führunkraft kommen, werden nicht mehr hinstitiert, sondern die Führkraft löst sich aus seiner Höhle aus dem Büro und geht zu den Leuten.

00:31:21: Aber das is es heute nicht mehr... heißt diese Geschichte Walking and Listening around.

00:31:27: Die Führungskraft muss wissen, was wird im Unternehmen wirklich erzählt?

00:31:32: Und da gibt es eben die berühmten, kennst du, Vorderbühnen und Hinterbühne auf den Vorder-Bühnen.

00:31:38: Da kursieren die offiziellen Geschichten.

00:31:42: Das sind viele falsche Wahrheiten unterwegs.

00:31:44: Da ist viel Heuchelei.

00:31:47: Da is viel Pleasing.

00:31:49: In keinem Bericht steht die Wahrheit.

00:31:51: Keine einzige Kennzahl im Unternehmen ist wahr, weil sie immer geschön gefälscht oder dient bestimmten Interessen.

00:31:58: Das ist die Vorderbühne und auf den Hinterbühnen Also hinter den Kulissen sozusagen in den Gemeinschaftsräumen, womit Arbeiter sich treffen.

00:32:07: Da finden die wahren Geschichten statt und die müssen herauskristallisiert werden weil das sind Geschichten, die darüber erzählen welche Blockaden welche Hindernisse ist es weshalb uns nicht gelingt oder deswegen wegen wir gar nicht mit dem Unternehmen mit der Unternehmensstrategie in die Zukunft können oder in die zukunft wollen?

00:32:25: diese wahren geschichten und das ist story listening dass keine offiziellen Buden bekommen, sind das immer negativ Geschichten.

00:32:36: Weil die Mitarbeiter sind ja frustriert.

00:32:38: Die Warns spielen Frust, dass mal wieder nichts vorangeht, dass sie wieder nicht gehört worden sind, dass ihre Ideen zur Zukunft des Unternehmens nicht wertgeschätzt sondern abgekanzelt wurden.

00:32:48: Die reden sich ihren Frust von der Seele.

00:32:51: wenn wir aber einen offiziellen Raum schaffen.

00:32:54: Und das ist meine Erzählwerkstatt als ein weiteres Tool, wo diese Menschen Geschichten erzählen dürfen und zwar die ganze Episode und die ganze Wahrheit, dass alles mal rauszulassen lernen wir dabei.

00:33:07: warum und wieso sind zum Beispiel Fehler passiert?

00:33:10: Ja weil nicht der Mensch ist verkehrt.

00:33:12: meistens hat es mit den unternehmerischen Strukturen um Prozessen zu tun.

00:33:16: Die Mitarbeiter konnten gar nicht anders Weil Es Ist in diesem Konzept Kontext nicht anders möglich gewesen und so lernen wir.

00:33:25: Und in diesen Werkstätten dürfen also diese Dinge offen angesprochen werden, das ist ja wichtig.

00:33:29: und Werkstatt ich nenne es auch deswegen so weil viele Mitarbeiter wenn die dann zusammen sind da stellt sich automatisch die nächste Frage wenn nicht so wie denn dann meistens die Mitarbeiter die kreativen Ideen Führungskräfte nicht kreativ, weil die sind immer nur mit zahlenden Datenfakten zugange und verlernen Kreativität.

00:33:52: Wo die Kreative noch da ist in der Mitte des Unternehmens wo das Tageswerk das operative stattfindet unter werden tausende von Ideen wie man es denn machen könnte besser machen könnte einfacher machen könnte annehmerbarer machen könnte wenn man den Mitarbeitern doch erstens zuhört und zweiten sie im operativen eben auch machen lässt.

00:34:13: oder

00:34:16: Und das finde ich auch ein großartigen Ansatz, weil nicht selten war es ja schon so.

00:34:21: Dass teuer bezahlte Unternehmensberater in Organisationen eingefallen sind und haben dann Hochklans Präsentationen geschmiergelt aber an den Kernen sind sie nie herangekommen.

00:34:34: Deshalb werde zuerst zum Story Listener und arbeite mit deinem Team an den Hinterbühne Geschichten, sodass ihr wertige Stories oder Narrative für die Organisation erschaffen könnt.

00:34:56: Das ist ja dann das, was wir hier heraus lernen und wie du schon sagst dazu braucht es tatsächlich einen Raum dass die Menschen sich tatsächlich öffnen.

00:35:08: Aber ich beobachte ja, dass Unternehmen häufig wunderbare Leitbilder formulieren Und im Alltag erleben dann die Mitarbeitenden etwas ganz anderes.

00:35:20: Wann wird denn ein Narrativ glaubwürdig oder anders ausgedrückt?

00:35:26: Wie halte ich denn einen narrativ?

00:35:29: gesunden Leben, im gesunden Führungs- und Arbeitsalletag?

00:35:34: Ja, also auch das ist ein entscheidender Punkt wo sich etwas ändern muss weil das was wir früher Leitbild nannten.

00:35:42: Das waren ja erstens Wunschgeschichten wie sich der Vorstand die Zukunft eines Unternehmens

00:35:48: wünscht.

00:35:49: Genau!

00:35:50: Das war nicht die Realität.

00:35:53: Ja, das war überhöht.

00:35:54: Das war vor allen Dingen selbst fokussiert.

00:35:57: Wir wollen Marktführer, die Nummer eins werden von und dahinter standen immer auch gleich Finanztralen und Finanz Ergebnisse als Ziel des Unternehmens.

00:36:09: Und dass Mark einen CEO natürlich motivieren so zu handeln nur es motiviert nicht die Mitarbeiter.

00:36:16: Mitarbeiter folgen niemals Zahlenwerken, Finanzergebnisse.

00:36:21: Sie folgen Anliegen die ihnen wirklich etwas bedeuten anliegen wo sie helfen können einen Mehrwert in die Gesellschaft zu bringen ins Unternehmen zu den Kunden hin wie die etwas besser eine Welt und auch einen derzeit nicht mehr heilen Planeten wiederheilen können.

00:36:42: Das ist sinnstiftend, das ist Motivation und das sind zugleich auch Narrative.

00:36:47: Narrative haben immer einen Bedeutungsrahmen, die sind immer sinnstiften und erzählen von einem Anliegen wo der Mensch dazu beitragen kann, dass es besser wird Weil wir Menschen sind Gemeinschaftswesen.

00:37:05: Ganz tief in uns drin ist der Wunsch, uns als wertvolles Mitglied einer Gemeinsschaft zu zeigen die bei dahit dabei hilft dass etwas besser wird.

00:37:15: und das ist das Anliegen.

00:37:16: und das hat nie was mit Zahlenwelten zu tun.

00:37:18: und deswegen kann man Mitarbeiter auch nie hinter Zahlenwelten und Finanzergebnissen und selbst fokussierten Leitbildern versammeln.

00:37:26: da sagen den Mitarbeitern natürlich das stimmt ja auch gar nicht.

00:37:29: Naja ich kenne Unternehmen in Düsseldorf Da gibt es diesen Lüge.

00:37:32: Also ich weiß nicht.

00:37:33: schon erhöht, der ist ein bisschen durch die Literatur auch gegangen.

00:37:37: Da stellen Leitbilder, Führungskräfte-Leitbildervor und Werte des Unternehmens vor.

00:37:44: Die hängen dann tatsächlich an diesem Baum oder heißen Lügenbaum weil jeder Mitarbeiter weiß das meinen sie ja gar nicht so sondern in Wirklichkeit ganz anders sehr selbst fokussiert.

00:37:54: Und diese Dinge müssen sich ändern.

00:37:56: Ein gut gemachter Purpose würde das tun.

00:37:59: Der würde das Sinn stiften, dass das Unternehmen in die Welt bringen will herausarbeiten.

00:38:04: Aber man hat jetzt nur weil Purpose schick ist, Leitbild durch Purpose ersetzt es immer noch.

00:38:09: wir sind die Nummer eins in.

00:38:11: Wir wollen Marktführer sein von das wichtigste wertvollste profitträchtigste Unternehmen mit den größten Markanteilen immer selbst fixiert und das ist nichts was Menschen und Mitarbeiter motiviert dafür durchs Feuer zu gehen.

00:38:25: Nein, Sie wollen gestalter mitgestalter sein und wollen Teil der Veränderung sein.

00:38:30: Aber nur wenn sie einen Sinn sehen in dieser Veränderungen weil wir ja nicht Teil von etwas sein wollen was wir als unsinnig empfinden oder als Nicht-Gut.

00:38:40: also das ist auch so ein natürlicher Anspruch von uns Menschen.

00:38:44: aber Anne was wenn jetzt uns Führungskräfte zuhören die sagen Mensch das stimmt ja alles das hat alles Hand und Fuß.

00:38:52: was die Anne Schüller da sagt und ich kann das auch super gut nachvollziehen, aber ich bin tatsächlich jetzt noch zumindest ein reinerzahlen Datenfaktenmensch.

00:39:02: Ich möchte mich aber auf diese Reise begeben!

00:39:05: besten Fall mit meinem Team.

00:39:08: Nur wie gesagt, da ich Zahlen-Daten-Faktenmensch bin und das nicht gelernt habe was würdest du ihm denn sagen?

00:39:15: Was wäre der nächste kleinste Schritt den er tun kann oder sie tun kann damit sie auf diesem Weg ein Stückchen weiter kommt?

00:39:25: Ich meine Sie können sich natürlich dein Buch laufen, das ist natürlich eine Sache.

00:39:30: Aber wenn Sie morgen schon etwas im Arbeitsalltag verändern wollen sollen sie schon ein Team zusammenstellen dass die Hinterbühngeschichten sammelt in Unternehmen?

00:39:41: oder was wäre so ein erster kleiner Schritt der die Welt dann schon in diese Richtung etwas besser machen könnte?

00:39:48: Also, meinen ersten Tipp den ich auf der Zunge hatte, der gerade raus springen wollte.

00:39:54: Den hast du grade genannt.

00:39:55: Dankeschön dafür!

00:39:56: Das Buch heißt übrigens Narrative für eine bessere Zukunft und da gibt es genau vierzig Tools also konkrete Werkzeuge einen ganzen Werkzeug, narrativen Werkzeugkasten.

00:40:09: Da kann sich die entsprechende Führungskraft das gerade passende raussuchen, weil nicht alles passt für jeden und nicht alles passt vor allen Dingen in jeweilige Situationen.

00:40:20: Und deswegen sind es viertzig an der Zahl also eine große Auswahl des allererste Tools dass ich Vorstelle heißt selbst revision.

00:40:27: Ich mache mir zunächst einmal klar Wie bin ich denn jetzt?

00:40:31: Bin ich dieser Zahlen-Daten-Faktenmensch, will ich denn kein Märchenonkel sein.

00:40:36: Da ist ja schon alles wieder streben!

00:40:38: Dann muss ich nochmal ganz zu Anfang des Buches und mir noch mal die ersten zehn Seiten durchlesen wo ich eben erzähle warum Geschichten so wichtig sind und was sie in der Vergangenheit auch für uns bedeutet haben, was die vor unser Hirn bedeutet.

00:40:52: Ja unsere Hirn übersetzt alle Zahndatenfakten Alles reize die Einströmen in Bilder und Geschichten.

00:41:00: Unser Hirn denkt immer im Geschichte, Zahlen, Datenplakten sind Schwerstarbeit.

00:41:05: Geschichten ist etwas was unser Hirn liebt.

00:41:08: Ja ich sage Ihnen einer an einer Stelle das sind Neuronen-Schmeichler.

00:41:12: Neuronschmeichler ist wunderbar.

00:41:14: Ich habe hier ein Masternauerwissenschaften noch gemacht vor drei Jahren und weil ich mich in diesem Gebiet doch auch etwas schlauer machen möchte, diese Kombination ist natürlich schon sehr wertvoll.

00:41:28: Weil für mich brauchst du da gar nicht so viel zu erzählen.

00:41:31: Das ist für mich sofort logisch.

00:41:33: Also Neuronenschmeichlern muss ich mir auch merken genau wie Abenteuerland.

00:41:37: Abenteurer Land und Neuroneschmeicher ist schon mal was!

00:41:41: Also da sind vierzig Werkzeuge drin in deinem Buch und da könnte er auch schon direkt eins morgen umsetzen.

00:41:49: oder die Dame.

00:41:50: Ja natürlich, das sind alles sehr operative Werkzeuges und Werkzeige, die man auch sehr einfach umsetzten kann.

00:41:57: Also erst ist die Selbst-Revision.

00:42:00: Sich mal zu überlegen, wer bin ich?

00:42:02: Was mache ich?

00:42:02: Warum weshalb wieso?

00:42:04: und kann ich es mir denn nicht leichter machen?

00:42:06: Weil mit jeder Geschichte machte sich eine Führungskraft viel leichter in die Zukunft zu kommen.

00:42:11: weil die Geschichte ist wir hatten das Eingangs so schön von dir schon gehört Die ist eben spannend, die fesselt uns Und du lässt die lässt uns erstmal des Abenteuer in Gedanken passieren.

00:42:23: Ja dass kreist so ein bisschen in unseren Kopf uns nicht und es nimmt uns dir Angst, weil jedes mal wenn ich die Geschichte höre kann ich mir ein bisschen mehr vorstellen wie sie denn geringt.

00:42:35: Unser Hirn arbeitet nach dem Motto weißt du auch weiß eigentlich jeder use it or lose i t machen.

00:42:43: Da baut unser Hirn Nervenbahnen auf, alles was wir niemals machen da werden die Nervenbahn abgebaut.

00:42:50: das ist wie ein Trampelfahrt der dann eher verschwindet.

00:42:52: und das passiert eben den Führungskräften weil sie sich zu viel mit Zahlen Datenfakten beschäftigen.

00:42:58: also der erste nächste Schritt wäre dann aus meiner Sicht erst einmal mehr Geschichten zu lesen von Unternehmen die auch über das Storytelling große Erfolge erzielt haben.

00:43:10: Dass nicht nur die Geschichte da ist, sondern auch die Gewissheit.

00:43:13: hier durch wird man erfolgreich.

00:43:15: und dann gibt es eine sehr schöne Geschichte wenn wir die Zeit haben dass ich die noch kurz erzähle.

00:43:21: Die ist in der Tat auch sehr bekannt.

00:43:24: Und die zeigt so vieles, was wir jetzt besprochen haben noch mal in dieser Geschichte als der Weg wie es gelingt.

00:43:31: Es geht um Lugerstner.

00:43:33: er war ein CEO, ein früher CEO von IBM und IBM ist ja durch mehrere Krisen gegangen und hat sich immer wieder aufgerappelt, um wie würd ich's aus der Asche mit etwas anderem Neuen Besseren nochmal die Welt zu betören?

00:43:49: Und Luke Erstner, als er kam, da ging es dem Unternehmen schlecht und die ursprüngliche Idee war das Unternehmen zu zerschlagen und Einzelteile zu verkaufen.

00:43:57: Was man immer so gerne macht was natürlich ein Blödsinn ist in den meisten Fällen wenn man es denn richtig macht.

00:44:03: und Luke Erster sagte als erstes ja ich kenne zwar viel aus der Management aber Ich weiß zu wenig über die digitale Welt von IBM und deswegen muss ich Story Listening machen.

00:44:16: Ich gehe und höre vielen, vielen Menschen Mitarbeiter-Kunden Partner zu was die denn über IBM zu sagen haben.

00:44:26: Und ich bin ganz offen und ich bin unvoreingenommen und ich spreche mit denen auf Augenhöhe damit ich keine geschönten Geschichten bekomme sondern die wahren Hinterbühnengeschichte und die bekam er.

00:44:38: dann stellte er sich vor die Leute.

00:44:42: Ich habe auf meiner Reise durch die IBM-Welt immer wieder einen Satz gehört.

00:44:48: IBM ist wie ein Elefant und er sagt zu den Mitarbeitern, Ein Elefante ist auch was Gutes und eine Elefants ist etwas sehr starkes und wir können von dieser Stärke und all den Guten das in dem Elefanten drinsteckt profitieren Und wir wollen ein Elefant sein und wir wollen einen Elefanten bleiben.

00:45:10: Doch, wir werden IBM wird ein tanzender Elefante!

00:45:16: Ah, wie schön.

00:45:17: Ja!

00:45:18: Weil es gibt ja unterschiedliche Ausprägungen von Elefanten und ein tanzender Elefant der hat natürlich auch eine Art in der Leichtigkeit bringt ne Flexibilität mit einer Agilität für die Zukunft unter Umständen das passt.

00:45:32: Ach wie charmant ist das denn?

00:45:33: Was eine tolle Schlussgeschichte liebe Anne ganz toll.

00:45:38: Also ganz herzlichen Dank, dass du bei uns zu Gast warst.

00:45:42: Für mich waren ganz viele Impulse und Inspirationen da drin enthalten und deshalb gehe ich auch davon aus für unsere Hörerinnen und Hörern.

00:45:52: Dir wünsche ich ganz viel Erfolg mit dem neuen Buch!

00:45:54: Ich darf es ja schon lesen – ich habe den Anfang schon gemacht.

00:45:58: Ich bin total angetan und ich glaube das ist wirklich wie bei allem ein Trainingsinstrument.

00:46:07: Ich benutze Geschichten manchmal gar nicht, um groß an ein Narrativ anzuknüpfen sondern manchmal nur, um eine Situation zu übersetzen deutlicher zu machen oder besser zu erläutern.

00:46:20: Ach ich erzähle euch mal eine Geschichte dazu und dann sind die Menschen schon Aufnahme freudiger und ich kann sehr gut auch schonmal mit kleineren Geschichten üben.

00:46:32: Also ganz lieben Dank und euch auch, wenn es euch gefallen hat.

00:46:36: Anna ist natürlich super präsent in den digitalen Medien folgt ihr gerne auf LinkedIn.

00:46:43: Und wir freuen uns, wenn ihr das nächste Mal wieder dabei seid.

00:46:46: Alles Liebe!

00:46:47: Tschüss zusammen!

00:46:48: Tschüs alles Gute und ciao.

00:46:52: Digital ist egal was zählt.

00:46:55: bist du Barbara Liebermeister geht die Herausforderungen der Führungskräfte im digitalen Zeitalter an Als Leiterin des Instituts für Führungskultur, als Wirtschaftswissenschaftlerin, als Mensch.

00:47:09: Letzten Ende steht über allem die Beziehung zwischen Menschen.

00:47:13: Digital ist egal – auch im Buchhandel und bei Amazon!

00:47:16: Wenn du mehr wissen willst www.barbera-liebermeister.com.

Über diesen Podcast

Führung beginnt nicht mit Tools, sondern mit dir. In diesen Podcasts geht es um echte Haltung statt leerer Buzzwords – für alle, die in der digitalen Welt mit Charakter führen und Teams bewegen wollen.

Wer ist Barbara Liebermeister? Mehr zu der Autorin, Rednerin und Management-Beraterin sowie über ihre Bücher, Seminare und viele Tipps:
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