Digital ist egal - Was zählt bist du

Digital ist egal - Was zählt bist du

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00:00:00: Digital ist egal.

00:00:01: Was zählt bist

00:00:03: du?

00:00:03: Kommunikationsfähigkeit

00:00:05: ist

00:00:06: und bleibt die stärkste Kompetenz von Führungskräften im digitalen Zeitalter, das ist ein riesen facettenreiches

00:00:13: Thema.

00:00:14: Barbara Liebermeister isst Autorin, Rednerin und Expertin für Digital Leadership.

00:00:19: Sie rückt individuelle Stärken in den Mittelpunkt – und setzt auf die Marke Mensch!

00:00:25: Barbara Liebermeister geht die Herausforderungen der Führungskräfte im digitalem Zeitaltern an Als Leiterin des Instituts für Führungskultur, als Wirtschaftswissenschaftlerin?

00:00:35: Als Mensch.

00:00:36: Letzten Ende steht über allem die Beziehung zwischen Menschen.

00:00:44: Herzlich willkommen zu einer neuen Podcastfolge von Digital Ist Egal Was Zählt Bist Du?

00:00:51: Tja... Haltung!

00:00:54: Klarheit innere Stabilität, Selbstwirksamkeit sind Dinge die gerade Führungskräfte in der heutigen Zeit total umtreiben.

00:01:05: Was liegt da näher?

00:01:06: Wenn ich es geschafft habe eine Dame mir als Interviewpartnerin heute an Bord zu nehmen, die exakt dazu ein Buch geschrieben hat.

00:01:17: An meiner Seite steht meine digitalen Seite Mirjam Berle.

00:01:23: herzlich willkommen!

00:01:25: Liebe Miriam, was macht Miriam?

00:01:28: Ihr werdet begeistert sein wahrscheinlich wieder wie ich weil Miriam bezeichnet sich nicht nur als Kommunikationsprofi und erfahrene Führungskraft.

00:01:38: Und natürlich auch jetzt als Autorin.

00:01:42: aber sie sagt Sie hätte das besondere Gespür in komplexen Zeiten für Klarheit zu sorgen.

00:01:50: Warum sagt das Mirjam?

00:01:51: Ich glaube, wir haben die richtige Frau dafür an Bord.

00:01:55: Denn durch ihre Führungserfahrung aus internationalen Konzernen wie ich nenne da normal Lufthansa-Kago oder Gutier mittelständische Unternehmen Vitalia und natürlich aus ihrer eigenen Beratung weiß sie gerade wo drauf ist in stürmischen Zeiten oder Situationen ankommt.

00:02:16: Sie kam als geschäftsführende Direktorin beim DFB rein, erlebte da mitten in der Pandemie eine der größten Krisen des Verbands.

00:02:26: Und das hat sie dazu bewogen, eine eigene Methode zu entwickeln – die COLD Water-Methode Ein praxiserprobtes Modell für innere Stabilität und Selbstwirksamkeit.

00:02:41: seht ihr.

00:02:42: Ich denke immer mit, wenn ihr etwas braucht und sucht!

00:02:46: Und diese Methode hat sie natürlich im neuesten Buch total beschrieben, denn wir alle suchen doch gerade in turbulenten Zeiten nach mehr Orientierung.

00:02:59: Ziele sollten ja dann möglichst groß sein, sollten sie das?

00:03:04: Dabei stoßen wir doch eher auf ein Missverständnis.

00:03:08: Suchen wir in turbulenten Zeiten für größere Ziele oder sorgen wir uns darum – oder vielleicht um etwas ganz anderes!

00:03:18: Im Krisensituationen oder tiefgreifenden Transformationsprozessen

00:03:23: liegt

00:03:24: auf der persönlichen Ebene oft die Krux zwischen Selbstüberforderung und Selbstwirksamkeit.

00:03:31: Und deshalb möchte ich dazu heute mich mit der Miriam drüber unterhalten, und ich bin davon überzeugt dass ihr den einen oder anderen Impuls dazu mitnimmt.

00:03:42: Miriam du hast in deiner Karriere sehr unterschiedliche Organisationen erlebt internationale Konzerne, die wir oben schon aufgezählt hatten.

00:03:51: Gab es denn einen Moment in dem du gemerkt hast, ey jetzt braucht es eine neue Art von innerer Orientierung?

00:04:01: Nein!

00:04:02: Duhl!

00:04:10: Erzähl.

00:04:10: oder war das ein Prozess oder bist du da drauf gekommen dass du gesagt hast Gerade in diesen Zeiten die Menschen, die mit mir zusammenarbeiten.

00:04:21: Die ticken alle nach einem Schema.

00:04:24: Hilf mir!

00:04:26: Ja also nein es war nicht dieser eine Momente.

00:04:29: Es waren ganz viele unzählige Momente, die im Grunde zu meiner eigenen Klarheit beigetragen haben und dann am Ende auch zu gewissen Erkenntnissen.

00:04:42: so ja ich war immer in Unternehmen wenn Ich sag immer, wenn die Party vorbei war.

00:04:51: Immer wenn die Zeit ein bisschen schwierig war, wenn es turbulent war... Wenn viel menschliche Dynamik da war, sprich eine Hochemotional-Fieldtruck und vor allem, wenn's einfach auf gute Führung und gute Kommunikation ankam.

00:05:08: Das heißt, einfach wäre für dich langweilig

00:05:10: gewesen?

00:05:11: Ja!

00:05:11: Aber das war ja nie Absicht.

00:05:13: Also das Spannende war deswegen... Es gab nicht diesen einen Moment.

00:05:17: Ich habe schon irgendwann mich gefragt, wieso bin ich eigentlich immer da?

00:05:23: Also wie so gehe ich rein wenn andere rausgehen in Anführungsstrichen.

00:05:26: Wenn andere im Sinne von ich sage das ist mir irgendwie nicht.

00:05:30: Das ist mir zu schwierig oder ich will lieber in ruhigeren Fahrwassern unterwegs sein Und habe mich dann auch mit mir selbst beschäftigt und mich gefragt, wieso kommt denn das?

00:05:42: Wieso kommen Menschen zu mir und fragen mich ob ich im Urlaub war wenn ich gerade mitten in einer turbulenten schwierigen Zeit stecke.

00:05:50: Es ist tatsächlich mehrmals vorgekommen so, du siehst so entspannt aus, warst du gerade im Urlaube.

00:05:56: Das war

00:05:56: schon über Lebensmodus.

00:06:00: Nein nein kein Überlebensmodus!

00:06:04: Ich mochte... einfach Situationen, wo es schwierig war.

00:06:09: Und ich mochte und mag immer noch Situationen , wo Kommunikation wichtig ist.

00:06:15: Das heißt Ich bin ja von Haus aus Kommunikatoren.

00:06:19: Und Kommunikatoren, Kommunikations ist immer dann besonders viel wert wenn's drauf ankommt.

00:06:27: Und das habe ich natürlich schon festgestellt so und deswegen hat sich mit der Zeit auch bei mir die Klarheit entwickelt, dass ich in diesen Situationen besonders wirksam sein kann und mir das auch liegt dann Kommunikation Mensch Ziel Dynamik Führung so zusammenzubringen.

00:06:46: Dass dann auch aus einer Krise eine Transformation werden kann und aus der Transformation keine Krise wird.

00:06:52: Ja, das ist schön formuliert.

00:06:54: Wie ist es denn?

00:06:55: Merkst du schon wenn du jetzt neu in eine Organisation kommst hast du da schon so ein Gefühl für die Vibes?

00:07:02: oh da ist jetzt wieder alles kurz vorm Kochen und dann verfällst Du im positiven Sinne natürlich in einer Art Muster an einer Art Checkliste.

00:07:13: woran muss ich jetzt denken?

00:07:15: oder hilft mir damals unserem Zuhörer noch ein Zuhöhrerin?

00:07:21: Ich werde ja meistens geholt, wenn Transformationen stattfinden.

00:07:26: Sag mal ich meistens ist es Transformation und ich werd schon auch manchmal geholt wenn's dann schon in der Krise ist.

00:07:32: aber in der Regel sind das Transformation Und von Unternehmen denen klar ist dass in der Transformation die Menschen natürlich auch verstehen wollen wieso und weshalb gehen wir da durch?

00:07:45: und denen auch klar ist die Transformation auch scheitern kann, wenn die Menschen nicht verstehen und wenn denen nicht klar ist.

00:07:55: Und wenn sie nicht bereit sind die Transformation mitzugehen.

00:07:59: Dann werde ich meistens geholt das heißt Ich sehe dann schon oder ich weiß dann es ist ein Bedarf.

00:08:04: Ich komme ja nicht einfach nur ungefragt angestürmt und möchte mitmischen.

00:08:09: Also meine Erfahrung zeigt, dass viele Führungskräfte glauben sie müssen ja gerade besonders in Krisen stark sein stärker ausstrahlen dann vielleicht sogar besonders zielorientiert auftreten.

00:08:24: Vielleicht noch eine Vision darlegen für nach der Krise.

00:08:28: Du stellst das im Buch ja teilweise infrage.

00:08:32: warum können denn grade große Ziele in turbulenten Zeiten manchmal sogar die Menschen eher überfordern als helfen,

00:08:43: weil sich die großen Ziele oft zu groß anfühlen.

00:08:51: Ich mache mal ein Beispiel aus einer ganz anderen... Wer mich kennt weiß ich laufe viel und bin schon einige Marathon gelaufen.

00:09:01: Wenn du an mir vorstellst, du müsst jetzt zweiundvierzig Kilometer laufen?

00:09:05: Dann sind die echt ganz schön weit und man stellt sich vor, das schaffe ich nie.

00:09:09: Wenn du aber die zweiundvierzig Kilometer in fünf Kilometerschritte unterteilst wird es sehr viel einfacher.

00:09:16: So übertragen auf ein Transformationsprojekt brauchst du natürlich schon ein großes Ziel weil die Menschen möchten schon wissen worauf laufen wir denn zu?

00:09:28: Wozu tun wir das?

00:09:30: nicht warum sondern wozu?

00:09:31: worauf laufen wir zu?

00:09:33: Aber sie brauchen unterwegs auch greifbare kurze Abschnitte.

00:09:42: Meilstones, ne?

00:09:43: Genau!

00:09:44: Also wie Sie hier meilen, ist so das schöne Wort aber die müssen eben... Auch in den Meilstons muss jedes Mal wieder klar sein was ist hier das Ziel und wie zahlt dieser Meilstone denn auf das große Ziel ein.

00:09:56: Das heißt wir brauchen beides, aber wir brauchen Beides auch in einer guten Verbindung zueinander Weil ansonsten wird das eine zu überfordert und das andere zu kleinteilig.

00:10:08: Weil wir dann nicht verstehen, wozu muss ich denn das jetzt gerade machen?

00:10:11: Wenn ich am Start stehe, muss sich das Ziel natürlich vor Augen haben.

00:10:15: die Ziellinie aber die Distanz.

00:10:18: dazwischen ist wichtig dass ich mir in so kleine Teile packe, dass sie es am Ende für mich auch machbar

00:10:26: sind.".

00:10:27: Dein Digital Hack.

00:10:29: Man darf oder soll gar in Krisen große Ziele mit den Teams verfolgen.

00:10:34: Allerdings ist es genauso wichtig, überlebenswichtig, dass man das in kleine Steps einteilt und den Menschen auch auf jedem Level das Warum?

00:10:47: Den Sinn dahinter erklärt und wie das auf das große Ziel einzahlt.

00:10:54: Ziel versus Outcome.

00:10:56: Der zentrale Gedanke deines Buches, du sprichst lieber von... Outcome als von klassischen Ziel, wo wir es jetzt gerade so schön von Zielen hat.

00:11:06: Wie verändert sich im Denken oder was verändert sich?

00:11:10: Im Denken einer Führungskraft wenn sie statt höher schneller weiter eher fragt Was ist für mich jetzt der richtige Zustand oder das richtige Ergebnis?

00:11:21: bremst mich Das gefühlt nicht außer als Führungskraft

00:11:26: Nein.

00:11:28: Also ich mache auch da ein Beispiel.

00:11:30: Ich hatte gerade heute einen Gespräch geführt mit einer Person, die sagte, boah!

00:11:38: Ich habe ein super schwieriges Gespräch vor mir und ich merke mein Puls ist... Sieht das auf Ihrer Apple Watch?

00:11:48: Mein Puls is viel zu hoch Ja.

00:11:51: Wie kriege ich jetzt den Puls wieder runter?

00:11:53: Sagt ihr auf der einen Seite, ja, ich habe bei die Erfahrung ... Ich weiß es ist ein schwieriges Gespräch!

00:11:58: Ich weiß was halt mein Puls hochgeht und insgesamt ist dieses Gespräch ein Teil von einem großen Projekt das wirklich erfolgskritisch ist.

00:12:07: So, sagt jetzt bringt mir das aber gar nichts auf die Wichtigkeit des großen Projekts mich zu fokussieren weil dann wird der Puls noch höher weil ich dann mehr Druck mache.

00:12:18: Klar

00:12:19: Das heißt, das Outcome kann auch so ein Gefühl sein im Sinne von wie gehe ich wirklich ruhig in dieses Gespräch rein damit ich es so führen kann.

00:12:33: Damit ich eine Eskalation, die jetzt in dem Fall schon stattgefunden hat wieder rausnehmen kann, damit ich das große Ziel erreiche.

00:12:41: Das Outcom kann auch mehr einen Zustand oder auch ein Gefühl Statisch, aus meiner Perspektive wie so ein klassisches Ziel als KPI oder

00:12:57: als Erfolgsstereo.

00:13:00: Also für mich ist zum Beispiel Outcome auch eher positiv belegt.

00:13:06: ich hole etwas raus.

00:13:08: Hoffentlich keine schlechten Gefühle, aber das ja in der Regel nicht.

00:13:11: mit Outcome ist aus meiner Sicht immer was Positives.

00:13:14: Das eher lösungsorientiert gemeint.

00:13:18: Jetzt suchen

00:13:19: wir mal reingelassen.

00:13:21: Ich finde diese Übersetzung von Outcom sehr passend weil ich kann mich fragen, was soll denn in dieser Situation?

00:13:30: In dem Moment, in dem ich gerade bin, rauskommen also Aus meiner Handlung, aus dem was ich tue und dann kann ich mich auch entscheiden oder mir überlegen.

00:13:41: Was kann ich denn selbst beeinflussen?

00:13:43: Da kommen wir wahrscheinlich nachher noch drauf wenn wir über Hebel und so reden.

00:13:47: ja das

00:13:48: heißt dieses Outcome ist sehr viel stärker.

00:13:50: Ich finde die Übersetzung gut sehr viel Stärke.

00:13:52: was soll rauskommen und nicht nur was soll tatsächlich sein.

00:13:58: Ja, weil das setzt einen Unterdruck.

00:14:01: Was soll sein?

00:14:02: Das Outcome was soll rauskommen versetzt mich an die Lage ich mache jetzt etwas dann warte ich mal zuerst ab was das Ding bewirkt um dann den nächsten Schritt so gehen und das ist dann nochmal ja das macht wirklich macht total für nichts Sinn.

00:14:17: Entschuldigung, viele Menschen suchen ja Orientierung im Außen.

00:14:24: Strategien, Entscheidungen, Strukturen... Du sagst aber, Orientierung beginnt häufig innen.

00:14:33: Was bedeutet das denn konkret?

00:14:36: im Alltag einer Führungskraft.

00:14:38: Also ich stelle mir jetzt eine Führungskraft vor, total hektisch weil sie total unter Druck ist muss heute noch schwierige Entscheidungen treffen.

00:14:46: morgen geht das Hamster-Rädchen sowieso schon wieder weiter.

00:14:51: und wenn ich jetzt zu dieser Person sage jetzt setze ich doch mal zuerst in Ruhe hin und gehe mal nach Innen kann es ja auch sagen er kann sein dass die zu mir sagt ey Geht's noch?

00:15:01: Wie soll ich denn jetzt gerade nach innen gehen.

00:15:04: Hilf mir da mal, wie gehst du mit einer solchen Führungskraft um?

00:15:08: was in deine Erfahrungswerte?

00:15:10: oder wie bringst Du die dazu sich zu besinnen, nach inn zu gehen oder einfach schlichtweg ruhiger zu werden?

00:15:17: ja

00:15:20: Also jemand hat man zu mir gesagt if you are saying your too stiff for yoga is like Telling me you're too dirty to take a bath.

00:15:32: Also wenn du mir sagst, du bist so steif für Yoga ist es wie als Westen zu schmutzig um dich zu baden.

00:15:38: Das heißt diese sagen ich habe keine Zeit um mich einmal kurz innehalten.

00:15:44: also ich muss ja gar nicht ewig lang in mich gehen sondern hat ja auch was mit innehalten.

00:15:48: Einmal kurz Pause machen und einfach mal kurz auf Pauseknöpfchen drücken und mir klar werden.

00:15:54: das immer wieder bei Klarheit Wie geht es mir eigentlich gerade in dieser Situation?

00:16:00: Was bewegt mich, ist das was mich gerade bewegt zielführend für das wohin ich eigentlich im Außen also mein Team bewegen möchte.

00:16:10: Weil wir kommunizieren immer nicht nur in unseren Worten sondern auch in unserer Ausstrahlung und nicht nur der Körpersprache sondern auch wie wir wirken.

00:16:22: Und wenn wir gestresst wirken, weil wir uns nicht die Zeit genommen haben einmal kurz innezuhalten dann können wir auch im Außen keine Ruhe ausstrahlen und schon lange keine Souveränität.

00:16:34: Das heißt dieses kurze innehalten hat nichts mit einer ewigen Reflexion zu tun sondern einmal kurz überlegen was ist hier eigentlich gerade Phase?

00:16:42: also wie geht es mir grad?

00:16:44: Was brauche ich grade?

00:16:45: Und was will ich eigentlich gerade erreichen?

00:16:47: Und das ist das was sich gerade mit mir selber im Kopf Dreh, inwiefern ist es die hilfreiche Kommunikation für außen?

00:16:59: Definitiv, weil es ist ja auch so dass wir Menschen tatsächlich so feinste Antennen haben für die Stimmungen von anderen wie du schon sagst.

00:17:07: Es ist nicht nur die Körpersprache.

00:17:09: Wir riechen es förmlich wenn jemand total unter Anspannung ist.

00:17:13: manchmal brauchst du mit jemanden nur zu telefonieren und Wenn die dich gut kennen Du alles okay bei dir?

00:17:19: Ja wenn du leicht angespannt bist Und da kommen wir ja auch schon zu diesem.

00:17:24: ich bin jetzt total neugierig Zu deiner Methode nämlich Water Methode, die hast du ja aus deinen Erfahrungen entwickelt.

00:17:34: Aber was steckt denn hinter diesem Bild?

00:17:37: und warum gerade kaltes Wasser?

00:17:39: Und warum ist das gerade so eine treffende Methode oder Metapher für Krisensituationen?

00:17:48: Was versteckt sich dann hinter dem COLD?

00:17:52: Er hat entstanden, ist es aus einem Zitat, das ich tatsächlich vor Jahren mal in ein Potfarkas gesagt habe.

00:17:59: Kaltes Wasser wird wärmer wenn du dich darin bewegst.

00:18:02: Das stimmt jetzt natürlich physikalisch nicht.

00:18:04: Das macht sich immer noch gleich kalt.

00:18:07: Aber man merkt's nicht mehr so?

00:18:08: Die Wahrnehmung

00:18:09: der andere.

00:18:13: Und diese ... Der Name für die Methodik kam ganz am Ende.

00:18:21: tatsächlich in dieser Zeit oder kurz nach der Zeit beim DFB entstanden.

00:18:26: Weil ich immer wieder gefragt worden bin, wie kriegst du das hin?

00:18:29: Oder wie hast du es geschafft, dass du in diese unglaublich anstrengenden turbulenten Zeit bei dir selbst bist so eine Ruhe ausstrahlst und handlungsfähig bist gute Entscheidungen treffen kannst obwohl das manchmal wirklich krass war in diesem Jahr

00:18:49: klar.

00:18:50: Und natürlich kann ich das, wie es ich tue nicht auf andere einfach nur übertragen und deswegen habe ich mir alle möglichen Methoden angeschaut.

00:19:00: Ich hab ja auch eine Coaching Ausbildung

00:19:02: d.h.,

00:19:02: geguckt gibt's irgendwas was ich weitergeben kann?

00:19:05: Und ich hab nichts gefunden, dass für mich so gepasst hat.

00:19:09: und zwar hat mir häufig gefehlt, dass wir die Emotion des Empfinden Die Berührung mit dem kalten Wasser an den Anfang stellen.

00:19:21: Heute

00:19:21: stehen die Ziele am Anfang und nicht das, was wir empfinden wenn wir in Kontakt kommen mit der Situation.

00:19:30: Und lange Rede kurze Sinn ist dann entstanden durch viele runden Laufen am Main.

00:19:37: aber es ist tatsächlich so.

00:19:38: ich hab's mir dann mal recherchiert und steht auch im Buch.

00:19:42: jetzt einmal blinzen einmal rein damit ich es richtig wieder gebe Dieser Erste, dieser Kälteschock wenn wir in kaltes Wasser springen.

00:19:52: Der schüttet unser Körper Stress-Humone aus und wenn wir total unter Stress stehen können wir ganz schlecht klar denken.

00:20:00: Das heißt nur wenn wir uns dem stellen das versuchen zu verstehen was uns da gerade stresst dann werden wir wieder handlungsfähig.

00:20:09: Wenn wird es nicht machen?

00:20:10: Stress ist uns trotzdem.

00:20:12: Ja, das heißt wir müssen uns mit dem kalten Wasser erst mal beschäftigen.

00:20:15: Die zweite Phase ist diese Cold Water Response, also so eine Anpassung der Systeme.

00:20:23: Das heißt in den nächsten Sekunden beginnt der Körper sich anzupassen an die Situation und an die Temperatur und dann können wir uns auch wieder leichter bewegen.

00:20:34: Und dann gibt es die dritte Phase.

00:20:37: da können wir unsere Ressourcen wieder aktivieren.

00:20:42: Je mehr wir uns im kalten Wasser bewegen, desto mehr Wärme produzieren wir.

00:20:48: entsteht aus uns selbst raus.

00:20:50: Und hier mehr handlungsfähig werde ich dann

00:20:52: wieder,

00:20:53: ja?

00:20:53: Genau.

00:20:54: und dann kommt diese Adaption am Ende also so diese neue neue Normalität wo wir dann aus einer Selbstverständlichkeit fast schon ins Handeln kommen können.

00:21:03: und zu ähnlich sind die vier Phasen auch aufgebaut Also dieses bewusste Kontaktaufnehmen mit der Situation mit uns Dann zu überlegen was soll denn rauskommen also Outkommen Was möchte ich bewirken?

00:21:18: Dann diese Ressourcen aktivieren, was habe ich eigentlich verhebelt in der Hand?

00:21:23: Welche Möglichkeiten habe ich?

00:21:24: Wer kann mich unterstützen und dann tatsächlich auf einmal auch wieder eine Ruhe zu spüren und eine Handlungsfähigkeit zusammen.

00:21:33: Das ist jetzt die richtige Entscheidung.

00:21:35: so mache ich es.

00:21:36: Du machst ja richtig Lust auf Krisensituationen!

00:21:40: Hoffentlich!

00:21:42: Die nächste Krise kommt bestimmt hoffentlich.

00:21:46: Und

00:21:46: das ist ein bisschen, es war auch die Idee.

00:21:50: Als ich mich selbstständig gemacht habe, möchte ich irgendwas mit Transformationen und Krisen machen weil ich finde dass wir diese Kompetenz brauchen heutzutage.

00:21:58: Das war ja in der tiefsten Corona-Zeit.

00:22:01: Zu mir wurde oft gesagt über Krisen da will doch niemand darüber reden.

00:22:05: Ich sage genau das ist das Problem!

00:22:07: Wenn man uns mehr damit beschäftigt verliert Vieles, was schwierig ist auch so die Bedrohlichkeit.

00:22:15: Und dann wenn wir selbst die Bedrolligkeit nicht mehr so wahrnehmen können, wir auch andere Leichte durchführen.

00:22:21: und da ist wieder der Link zur Führung.

00:22:27: Such dir die nächste Krise, trainier dich im Krisenmodus.

00:22:31: Denn und wie Miriam das schon gesagt hat, je mehr du trainierst umso selbstverständlicher wird es und um so stärker wirkst Du auch auf Deine Teams.

00:22:44: Und ich kann euch noch mitgeben denn Wir werden in dieser Zeit der Polikrisen oder Omnikrisen Die wird sich stabilisieren.

00:22:53: Das heißt Es gibt nicht mehr ohne Krise.

00:22:56: Wir können uns darauf einstellen.

00:22:58: Also insofern, Miriam du bist voll im Zeitgeist, voll im Trend Krisen werden nicht mehr aufhören.

00:23:05: wir sollten uns eigentlich mit der positiven Sache daran beschäftigen.

00:23:11: Ein wichtiger Punkt im Buch ist ja auch der Zusammenhang zwischen Zielen und persönlichen Werten.

00:23:19: Warum sind Werte gerade in Turbulenten aus deiner Sicht auf der stabilste Orientierungspunkt?

00:23:25: Und vielleicht kannst du da auch so eine schöne Metapher oder so eine Story erzählen, die Du erlebt hast.

00:23:32: wo man sagt war in dieser Zeit und Ja wir haben ein wenig große Ziele.

00:23:39: Vielleicht komme ich auch mit der Cold Water Methode weiter.

00:23:42: Aber inwiefern stehen Werte dazu?

00:23:46: Oder sind es am Ende nicht sogar gerade Werte, die dich aufrecht halten im Krisen?

00:23:56: Ziele können wegbrechen.

00:23:59: Werte bleiben.

00:24:02: Das heißt auch wenn wir uns an einem Ziel im Außen festhalten – auch wenn noch so ein tolles Outcome uns überlegt haben ist kann wegbreche – was uns wirklich wert ist bleibt immer in uns und kann uns dann trotzdem halt geben, so lange bis wir wieder ein neues passendes Outkampf für uns definiert haben.

00:24:26: Es gibt Halt es kann auch Orientierung geben gerade wenn wir in diesem Polikrisen Ambiguität, Ambivalenz Komplexität all diese Begriffe die uns alle bewusst sind und wissen ja habe ich verstanden aber ich weiß trotzdem noch nicht so genau wie ich jetzt entscheiden soll.

00:24:43: Das kann ich auch nicht beeinflussen, aber ich kann meine Werte nutzen als Entscheidungshilfe um zu überlegen was ist wie viel von meinen Werten bin ich bereit zu investieren in eine bestimmte Entscheidung wo die mir vielleicht schwer fällt.

00:25:06: Wie viele kann ich aufgeben?

00:25:08: Und wie viel bin ich nicht bereit aufzugeben?

00:25:10: Und dadurch kommen wir wieder in so eine größere Klarheit, die uns hilft, in dieser Komplexität Ambiguität trotzdem Entscheidungen zu treffen.

00:25:22: Könnte man das unter Umständen so übersetzen?

00:25:24: Ich spreche immer davon Mensch im Mittelpunkt.

00:25:27: Also, Mensch führt Technologie folgt zu einer meiner Claims und wenn ich jetzt total im Wirbelsturm, ah meine Gefühle bin da kommen wir gleich auch noch drauf zu sprechen Wenn ich total unter Druck stehe, wenn nicht weiß wie ich mich in dieser Situation zu verhalten habe oder zu entscheiden hab.

00:25:46: Und ich komme dann im Moment Barbara cool down Das oberste Gebot bei dir ist Mensch im Mittelpunkt.

00:25:54: Wenn du Mensch in den Mittelpunkts setzt, über die Technologie wie würdest du dann entscheiden?

00:26:00: In dieser Situation und das ist doch so ein Beispiel aus der Praxis wo ich nehmen kann ey!

00:26:06: Bei mir es Mensch im Fokus so im Zwiespalt bin und ich sage, wenn das mein Fokus ist und über allem steht.

00:26:15: Was wäre dann die richtige Gangart in der Situation?

00:26:19: Kann man das vielleicht so übersetzen

00:26:22: ja?

00:26:23: Ja und da ist bei dir der Mensch im Mittelpunkt bei mir zum Beispiel als Wert Wirksamkeit wahnsinnig wichtig.

00:26:30: Und Unabhängigkeit.

00:26:31: Das heißt es hat mir sehr geholfen dann die Entscheidung zu treffen.

00:26:36: was tue Als nächstes, als ich beim DFB rausgegangen bin und mir ein bisschen Zeit gegeben habe.

00:26:43: Was ist jetzt der nächste Schritt?

00:26:45: Es gab ganz viele die gesagt haben klar mit der Erfahrung machst du dich selbstständig so ich weiß nicht so richtig aber die Wirksamkeit zu sagen.

00:26:53: Ich möchte mit dem mit der Erfahrungen die ich habe Die so breit ist und so tief in diesen schwierigen Zeiten wirklich wirksam sein.

00:27:05: Und auch wenn selbstständig machen echt ein großes Risiko ist, so kann ich das was ich sehr viel breiter anbieten und sehr viel wirksamer sein als wenn ich jetzt wieder in die nächsten Konzernen oder wie auch immer Job gehe.

00:27:21: Definitiv!

00:27:21: Du hast über Unabhängigkeit gesprochen.

00:27:23: Ich meine du bist natürlich am unabhängigsten, wenn du selbständig bist ne?

00:27:28: Ja, und trotzdem hat die Unabhängigkeit ja ihren Preis.

00:27:31: Das heißt es ist schon wichtig uns zu überlegen welchen Preis bezahle ich wenn ich versuche hundert Prozent unabhängigkeitsu bekommen das hatten preis.

00:27:41: also ich kann auch schauen als ich mir dann eine kooperationspartner gesucht habe dass sich sage ich gebe ein bisschen was von der unabhängigkeit auf und bekommen was dafür.

00:27:53: Und ein Beispiel auch viele hören vielleicht zu, die momentan so zwischen den Stühlen stehen sagen ich muss eine schwierige Entscheidung, eine Restrukturierung mit tragen im Unternehmen und gleichzeitig kann ich aber also stehe ich nicht so hundert Prozent dahinter und ich muss aber trotzdem in meiner Rolle diese Entscheidung kommunizieren und auch mittragen.

00:28:18: Das heißt so Stichwort Integrität, Ehrlichkeit, Integrität.

00:28:23: Dann ist auch wichtig abzuwägen zu können und sagen ich bin mir selbst treu indem ich integer bin auch mir gegenüber Und nicht sage die da oben haben das halt entschieden Ich kann auch nichts dafür.

00:28:37: Sondern dann sagen wir es fällt mir jetzt auch schwer diese Entscheidung mitzutragen.

00:28:43: Aber ich kann nachvollziehen, weshalb sie sein muss und ich werde jetzt mit euch mit meinem Team den besten Weg finden das wir durchkommen.

00:28:51: Ja und du hast da was ganz Wichtiges gesagt, Integrität dir selbst gegenüber.

00:28:57: Das vergessen viele Menschen je nachdem wie sie aus der Historie konditioniert worden sind.

00:29:04: aber du bist ja.

00:29:05: diese viel gelobte Authentizität und auch die Wirkung die Du ansprichst nach außen erreiche ich ja nur wenn Ich auch Integer mit mir bin.

00:29:16: Ja, und um Enttäge mit mir zu sein.

00:29:18: Da sind wir wieder beim Thema Innehalten, Selbstreflexion.

00:29:23: Ich habe da jetzt gerade keine Zeit für ... Wenn ich mich selbst als System nicht verstehe, dann kann ich auch unter Druck nicht kompetent mit mir als System umgehen!

00:29:43: Du musst dich zuerst selber als System verstehen und auch fühlen und merken, wie du in Krisen agierst dass du deine Außenwirkung bestimmen kannst.

00:29:57: Und da haben wir einen ganz wichtigen Punkt nämlich wir haben gesprochen über Integrität, über Werte, Orientierung, Ziele, Outcome.

00:30:07: aber wir Menschen sind ja doch gefühlsgesteuert, zweieinhalb Millionen Nervenenden laufen ins zentralen Nervensystem ein und insofern kann Wunder dass unsere Gefühle uns ja steuern oder Datenquelle sind.

00:30:24: Du zitierst da ja auch Susan David und sagst Gefühlen sind wichtige Datenpunkte für unsere Werte aber für viele Führungskräfte ist das noch ungewohnt.

00:30:36: Wenn ich dir die Frage stelle, wie kann man lernen Emotionen nicht als Störung zu empfinden?

00:30:42: Sondern und das finde ich ganz charmant.

00:30:44: Als Informationsquelle zu nutzen dann neutralisieren wir ja auch negative Emotion gleichzeitig Ja Wie antwortest du da drauf Emotionen nicht als Strömung zu empfinden sondern als Daten zu nutzen

00:31:04: ist unsere Einstellung.

00:31:05: Also, wie verhalten wir uns einer Emotion gegenüber?

00:31:08: Der eigene und der von anderen.

00:31:11: Und on the frame wins a game!

00:31:13: Wenn wir sagen das keine Störung sondern Information dann wird es schon wieder leichter uns damit zu beschäftigen weil was wir als Störung für uns selbst framing kommunizieren ist in unserer Wahrnehmung eine Störung.

00:31:26: wenn wir aber sagen dass eine information Dann können wir viel offener damit umgehen.

00:31:32: mega

00:31:32: cool ja

00:31:33: und ich sage Emotionen sind Botschafter von Bedürfnissen.

00:31:39: Weil hinter jeder Information steht irgendeine Art von Bedörfnis und nur wenn wir uns, wenn wir diese versuchen die Informationen, die uns diese Emotion liefert zu verstehen können wir das Bedürfeness erkennen und dann können wir es auch kommunikativ als Führungskraft adressieren und können damit umgehen.

00:31:59: Wenn wir versuchen, das zu unterdrücken und es zu ignorieren funktioniert ungefähr so gut wie Kinder an der Quengeltäke wird nur lauter.

00:32:08: Kinder an den Quengelteken auch sehr schön.

00:32:12: Emotionen als Informationsquelle zu sehen, zu verstehen und vor allen Dingen zu lesen Und dann hilft uns das keine Angst vor unseren Gefühlen zu haben selbst wenn sie jetzt Druck darstellen oder gefühlt stressen.

00:32:29: Wenn wir sie als Information, als Datensignal verstehen, dann können wir regelrecht damit arbeiten.

00:32:37: Find ich ein toller Gedanken mir hierher.

00:32:39: Ja

00:32:39: und wie können Sie denn dafür auch mal zur Seite legen?

00:32:43: Also nicht in jeder Situation jede Emotion.

00:32:47: Aber wenn wir sie verstanden haben, wissen wir, sie ist da und dann können für uns einfach mal... weglegen oder verschieben und wir können auch einen gegenüber klar kommunizieren.

00:33:01: Boah, das frustriert mich jetzt wahnsinnig was hier passiert ist.

00:33:05: aber lassen uns jetzt erstmal nochmal kurz überlegen wie wir grundsätzlich weitermachen und dann schauen wie wir unsere Zusammenarbeit zu organisieren dass der Frust nicht mehr da ist.

00:33:16: also ich kann die Person von der Sache besser trennen.

00:33:21: Du beschreibst im Buch eine Geschäftsführerin, die eigentlich eine äußere Entscheidungssuchte und stattdessen innere Klarheit.

00:33:30: fand.

00:33:30: Was können Führungskräfte in solchen Situationen lernen?

00:33:35: Ich suche eine Entscheidung im Außen, ich finde dafür innere Klarheit.

00:33:40: nach dem was wir bisher alles gehört haben kannst du da mal mehr in die Tiefe gehen oder für mich mehr ein Beispiel kreieren.

00:33:50: Was hat ihr denn im Außengesucht und wie hat sie das dann gemacht?

00:33:53: dass Sie im Innern Klarheit fand hilft mir damals.

00:33:58: Ja, sie war in einer Situation... Es ist eine Geschäftsführerin.

00:34:03: Sie ist immer noch Geschäftsführende die Person.

00:34:05: Die war sehr unzufrieden mit dem Umgang der Transformation im Unternehmen

00:34:14: grundsätzlich

00:34:16: und hat sich überlegt Ist das noch der richtige Ort für mich?

00:34:23: Und wollte eigentlich überlegen, ob sie woanders arbeiten möchte.

00:34:29: Also tatsächlich das Unternehmen verlassen will und wenn ja wohin denn gehen soll?

00:34:36: Sie hatte die Entscheidung noch nicht getroffen.

00:34:43: Sie wollte die Klarheit also wo gehe ich als nächstes hin?

00:34:47: und dann haben wir natürlich uns angeschaut.

00:34:51: Was ist es genau?

00:34:52: Was sie stört, was hat das mit ihren Werten zu tun.

00:34:58: Wie kann sie möglicherweise auf Dinge anders draufschauen im Unternehmen als?

00:35:02: es ging?

00:35:02: nicht darum Sie jetzt dazu zu zwingen dass wir schon immer gesagt Wir machen uns auch eine Reise auf und gehen mal gucken in der Branche.

00:35:09: was habe ich denn für Möglichkeiten?

00:35:11: Es war wirklich ganz interessant weil die Aussage kam von ihr selbst.

00:35:16: am Ende der Zusammenarbeit meinte sie Ich habe die Klarheit im Außen gesucht und habe sie im Innen gefunden, weil ich jetzt erstens besser verstanden hab was genau mich eigentlich so stört.

00:35:30: Und indem ich das verstanden habe, habe ich für mich ableiten können, was ich selbst beeinflussen kann damit es mich nicht mehr

00:35:40: stört.

00:35:43: und ich möchte in diesem Unternehmen bleiben, weil Bewegen.

00:35:49: Mit dieser

00:35:49: Klarheit, die ich gefunden habe.

00:35:51: Ach

00:35:52: schön!

00:35:54: Fällt mir gerade jetzt so ein... Wir sind ja im digitalen Wandel wir sprechen von Polikrisen, wir sprechen vom Schnelllebigkeit und wir sprechen halt überwiegend heute mit dir über Klarheit.

00:36:09: Findest du, dass Führungskräfte heutzutage weniger Klarheit haben als früher?

00:36:15: Das ist nur mal eine subjektive Frage!

00:36:18: Viel mir spontan ein.

00:36:20: Weil früher hatte ich da, weil ich für Entscheidungen unter Umständen mehr Zeit hatte, war ich da klarer unterwegs... Wie siehst du das?

00:36:33: Ich habe gerade aktuell keine Antwort.

00:36:35: Es fiel mir nur so bei unserem Gespräch ein, waren die Führungskräfte früher klarer gefühlt?

00:36:42: vielleicht schon weil Sie mehr Zeit für Entscheidungen hatten und weil nicht jeder Mitsprache hatte und ich das nicht zu moderieren hatte.

00:36:51: unter Umständen auf der anderen Seite schaffe ich heute ja gar nicht mehr alles alleine.

00:36:55: aber wie siehst Du das denn?

00:37:00: Ich glaube schon, oder mein Eindruck ist auch bei den Führungskräften mit denen ich arbeite über viele, viele Branchen hinweg.

00:37:09: Dass sie das Gefühl haben weniger klar zu sein weil so viel Neues passiert, so viel Ungewohntes mit so einer hohen Schlagkraft gefühlt wahrgenommen im Grunde die ganze Welt in Umbruch ist und die Berechenbarkeit die wir als Menschen schon auch mögen, die uns eine gewisse Sicherheit gibt wahrgenommen und der auch tatsächlich weggebrochen ist.

00:37:40: Wir wissen nicht wie sich ein Thema wie KI entwickelt?

00:37:42: Wir wissen aber nicht was der Präsident in den USA sich als nächstes ausdenkt.

00:37:52: Zusammenhänge, die ja gerade auch ordentlich unter Druck stehen wie sich das entwickelt.

00:37:56: Wir wissen es alles nicht.

00:37:58: Wir

00:37:58: wussten das wahrscheinlich vor... also wir konnten auch vor zwanzig Jahren nicht in die Zukunft schauen.

00:38:04: aber die Dynamik mit der die Zukunft gefühlt auf uns zugerollt ist war doch nicht so hoch wie heute.

00:38:12: und ich denke dieses Gefühl ist einfach dieses Gefühl der Unklarheit oder glaube ich nicht, das sehe ich.

00:38:19: Es ist definitiv gegeben und dieser Druck und die Geschwindigkeit mit der Entscheidung getroffen werden müssen ohne alle Fakten also wahrgenommen alle Faktoren ausreichend Faktoren zu haben.

00:38:35: Und da kommt wieder der Fokus rein, mich zu fragen als Führungskraft, was weiß ich denn?

00:38:40: Also auch immer wieder den Fokus zu schieben auf das, was mir klar ist, damit ich mich nicht verfange in den Dingen die mir unklar sind und ich mich dadurch verrückt mache also immer wieder auch so ein bewusster Shift Was weiß ich dann sicher?

00:38:58: Was weiß sich ein bisschen?

00:39:00: Und was kann ich denn damit anfangen, um so einen ersten Schritt in Richtung klar genug zu gehen?

00:39:07: Ja.

00:39:08: Ich glaube da ist ziemlich viel dran und da fühle ich mich jetzt auch gerade wenn ich drüber nachdenke wohler.

00:39:15: die waren vielleicht früher nicht klarer aber das Gefühl war eher da und wir haben ja viele über Wirkung gesprochen.

00:39:24: Wenn ich ein Gefühl habe dass ich klar wirke oder dass ich mit mir selbst im reinen bin was die früher tendenziell mehr hatten als heute, dann wirke ich natürlich auch klarer.

00:39:36: Also insofern macht das durchaus Sinn.

00:39:40: Sag mal mir ja wenn so.

00:39:42: als Abschlussfrage für unsere Zuhörer und Zuhörerinnen Wenn jemand jetzt gerade in einer beruflichen oder persönlichen Krise steckt welche eine Frage sollte sich die Person stellen um wieder mehr Klarheit zu gewinnen.

00:40:00: Hast du da so ein Geheimtipp?

00:40:09: Eine wichtige Frage ist, was ist denn wirklich das Schlimmste, dass passieren kann?

00:40:14: Klar

00:40:15: ja weil oft ist es, was passieren kann gar nicht so schlimm und gleichzeitig aber dann schon auch wieder draufzugucken Und was soll denn aus meiner Perspektive passieren Und was habe ich in der Hand, damit es eintreffen kann?

00:40:37: Ja.

00:40:38: Sehr schön!

00:40:38: Oh das war'n finde ich... Viele Impulse für uns, selbst für mich.

00:40:44: Ich nehme ja auch immer von meinen Interviewpartnerinnen was mit.

00:40:48: Ganz herzlichen Dank.

00:40:50: zuerst da mal und ich finde schon wir sollten nochmal ganz kurz dein Buch ins Feld führen.

00:40:56: Dein Buch heißt und ist in welchem Verlag erschienen?

00:40:59: Wo kann ich das erwerben?

00:41:01: auf Amazon und Co.

00:41:02: natürlich sowieso.

00:41:04: aber also Miriam Berle

00:41:06: und

00:41:07: Wir haben das Buch Klarheit

00:41:09: Genau.

00:41:10: Klarheit, Impulse für mehr Stabilität und Selbstvertrauen mit der Code-Water-Methode ist erschienen im wahlen Verlag.

00:41:18: Sehr renommierte Verlag, wir sind sehr stolz dass sie das Buch gemacht haben.

00:41:22: und ja kaufen erwerben kann man es überall wo es Bücher gibt.

00:41:26: Sehr schön, also dir ganz herzlichen Dank.

00:41:28: noch mal euch da draußen.

00:41:30: Ganz herzliche Dank.

00:41:31: ihr findet Mirjam super aktiv nicht nur beim Rennen sondern auch auf LinkedIn und in den sozialen Medien.

00:41:38: mich natürlich auch Und wir freuen uns dass ihr dabei wart und wenn ihr das nächste Mal wieder dabei seid ganz herztlichen dank in die runde.

00:41:46: tschüss

00:41:48: Digital ist egal was zählt.

00:41:51: bist du?

00:41:52: Barbara Liebermeister geht die Herausforderungen der Führungskräfte im digitalen Zeitalter an.

00:41:58: Als Leiterin des Instituts für Führungskultur, als Wirtschaftswissenschaftlerin, als Mensch.

00:42:05: Letzten

00:42:05: Ende steht über allem die Beziehung zwischen Menschen.

00:42:09: Digital ist egal – auch in Buchhandel und bei Amazon!

00:42:12: Wenn du mehr wissen willst www.barbera-liebermeister.com.

Über diesen Podcast

Führung beginnt nicht mit Tools, sondern mit dir. In diesen Podcasts geht es um echte Haltung statt leerer Buzzwords – für alle, die in der digitalen Welt mit Charakter führen und Teams bewegen wollen.

Wer ist Barbara Liebermeister? Mehr zu der Autorin, Rednerin und Management-Beraterin sowie über ihre Bücher, Seminare und viele Tipps:
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Der direkte Draht zu Barbara Liebermeister:
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